{"id":10974,"date":"2022-07-08T17:30:33","date_gmt":"2022-07-08T15:30:33","guid":{"rendered":"http:\/\/lfv-oberholz.de\/cms\/?page_id=10974"},"modified":"2022-07-08T17:30:33","modified_gmt":"2022-07-08T15:30:33","slug":"challenge-roth-2o22","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/lfv-oberholz.de\/cms\/challenge-roth-2o22\/","title":{"rendered":"Challenge Roth 2o22"},"content":{"rendered":"<p>&#8211; von Heiko H\u00e4usler &#8211;<\/p>\n<p>o3.o7.2o22<\/p>\n<p>Am Sonntag den o3.o7. startete ich zu meinem l\u00e4ngsten Abenteuer im Jahr 2o22.<br \/>\nMit der 14. Startwelle um 7.45 Uhr fiel f\u00fcr mich der Startschuss zum Freiwasserschwimmen im Main-Donau-Kanal. Zum Gl\u00fcck war das tragen des K\u00e4lteschutzschwimmanzug erlaubt und meine gr\u00f6\u00dfte Sorge das Schwimmen zu \u00fcberstehen begann. Nach 3oo Metern sah ich rechts von mir den ersten Sportler aussteigen. Mist! Das Aquarium in meiner neuen Schwimmmaske die ich zwei Tage vorher auf der Triathlon Messe erwarb, weil ich meine Schwimmbrille zu Hause vergessen hatte tat sein \u00dcbriges. Kurz an die Seite schwimmen und Wasser rauslassen. Zum Gl\u00fcck schwimmen wir im Kanal. Weiter ging es. Rhythmus finden war die Devise und blo\u00df nicht verr\u00fcckt machen lassen. Schwimmen war noch nie meine St\u00e4rke. Nach gut 19oo Metern hatte ich die Br\u00fccke, die als Anhaltpunkt f\u00fcr die Wende half erreicht und schon ging es auf der anderen Seite zur\u00fcck. Es dauerte nicht lange da bekam ich einen Schlag ins Gesicht eines Sportlers der nachfolgenden Schwimmwellen. Das tat weh. Erschrocken und reflexartig versuchte ich an die Seite zu schwimmen und bekam gleich noch einen Krampf in der linken Wade. Toll! Heut passt ja wieder Alles. So stand ich schon wieder an der Seite und dr\u00fcckte mir den Krampf aus dem Unterschenkel. Kurz dr\u00fcber nachgedacht. Das kann es doch nicht gewesen sein. Los weiter, du bist doch nicht zum Spa\u00df hier. Ab da lief es f\u00fcr mich wieder. Zumindest was mein Leistungsniveau anging ganz gut. Jetzt noch durch die von Tausenden Zuschauern ges\u00e4umte Br\u00fccke der Staatsstra\u00dfe zur Wendeboje und noch 4oo Meter bis zum Schwimmausstieg. Geschafft. Was f\u00fcr ein Gef\u00fchl endlich aus dem Wasser. Wechselbeutel geschnappt. Neoprenanzug runtergestreift. Kurzer Smalltalk mit dem netten Helfer im Wechselzelt. Socken und Schuhe an und ab zum Rad. Nach dem Radaufstieg ging es an den zahlreichen Zuschauern auf der Br\u00fccke vorbei auf die zwei 9o km Runden. Nur nicht zu schnell angehen jetzt wo die Endorphine verr\u00fccktspielen. Es gab genug Zeit sich auszutoben. Alle Anstiege in Heideck, Greding und der Solarer Berg hatten auf der ersten und zweiten Runde ihren Schrecken verloren. Kam ich ganz gut r\u00fcber. Hatte sich das Radtraining diesmal doch ausgezahlt. Na toll so konnte ich auch ein wenig die Radstrecke genie\u00dfen in der wei\u00dfen Voraussicht das noch ne Hammer Laufstrecke auf mich wartet. Und so kam es wie es kommen musste. Bei den Temperaturen, es waren an die 3o\u00b0C, ging es nach gut 6 Stunden vom Rad. Und da der erste Schreck im Wechselzelt. Wo war meine M\u00fctze? Vergessen?! Das gibt es doch gar nicht. Noch einmal sch\u00f6n mit Sonnencreme eingeschmiert. Vor allem auf dem Kopf! Obwohl sich mein Einteiler sowieso schon in die Haut \u201egebrannt\u201c hatte. Verdammt tat das weh. Was soll es? Los! Und schon lief ich Richtung Altstadt Roth. Was war denn hier los? Stimmung wie auf dem Volksfest. Mein Kopf h\u00e4mmerte. Ich f\u00fchlte mich als bin ich in die W\u00fcste gestartet. H\u00f6llenhitze. So lief ich die ersten zwei drei Kilometer und rechnete jeden Moment damit zu kollabieren. Mein Kopf qualmte. Ich versuchte zu trinken aber das war wie ein Tropfen auf den hei\u00dfen Stein. Junge Junge was wird das denn heut. Aufgeben? Da, endlich bekannte Gesichter Ren\u00e8 kam mir entgegen und Jan mit Familie an der Strecke. Super. Jan war meine Rettung und reichte mir eine M\u00fctze. Was brauchte ich die und Schatten. Ich schleppte mich an der Lende entlang. Los erst einmal bis Kilometer 5 da geht es zur\u00fcck. Das schaffst du. Gesagt getan. Mein Kopf h\u00e4mmerte auch nicht mehr ganz so. Zur\u00fcck am Hafen Roth ging es in die andere Richtung. Los auf geht\u2019s! Da ich dort auf der Gegenseite wieder bis zum Hafen zur\u00fcck musste schaute ich schon mal skeptisch auf die Kilometerbezeichnungen. Ok wenn du hier zur\u00fcck bist haste \u00fcber die H\u00e4lfte. Auf! So schleppte ich mich von einer Verpflegungsstand und Wasserstelle zur n\u00e4chsten. Was f\u00fcr eine Hitzeschlacht. Staubige F\u00fc\u00dfe inclusive. Wasser und Iso mehr ging gar nicht mehr rein. Kilometer 18 es ging wieder zur\u00fcck. Jetzt bis zum Hafen und in die Altstadt von Roth. Unz\u00e4hlige aufmunternde Zu- und Anfeuerungsrufe der frenetischen Zuschauer an der Strecke. Was f\u00fcr ein Wahnsinn. Stimmt ja, da war ja noch was. Jetzt ging es noch einmal raus aus Roth nach B\u00fcchenbach. Gef\u00fchlt versammelten sich hier alle H\u00f6henmeter der gesamten Laufstrecke. Und so war es kein Wunder das viele hier ein Wechsel aus Lauf- und Gehversuchen inklusive mir veranstalteten. Was f\u00fcr eine Schlacht. \u201eOben\u201c angekommen in B\u00fcchenbach gab`s eine Ehrenrunde um den Jordan und endlich zur\u00fcck. Jetzt kam langsam Vorfreunde auf den \u201eStadioneinlauf\u201c auf. Obwohl das gef\u00fchlt die l\u00e4ngsten letzten 1o km meines Lebens waren. Endlich noch 1 km bis zur Finishline im sch\u00f6nsten Triathlonstadion der Welt. Darauf habe ich den ganzen verdammten langen Tag hingearbeitet. Was f\u00fcr eine Stimmung. Alle Schmerzen verflogen. Tausende Zuschauer feiern hier jeden Sportler wie einen Helden. Wir sind Finisher! Wir sind Challenger. Es war geschafft.<br \/>\nNach gut 12:46 Stunden lief ich \u00fcbergl\u00fccklich \u00fcber die Ziellinie.<\/p>\n<p>Ganz besonders m\u00f6chte ich mich noch bei meiner Frau Lysette H\u00e4usler f\u00fcr ihr Verst\u00e4ndnis, bei Jan Grutscher f\u00fcr die M\u00fctze, bei Ren\u00e9 Schumann und Beatrice Schumann f\u00fcr die mentale Unterst\u00fctzung sowie bei Bert von M\u00fcller f\u00fcr den Crash Trainingsplan sowie bei Allen die an mich gedacht,geglaubt und mitgefiebert haben!<\/p>\n<p>war des geil ! Ich bin so dankbar das gemacht, geschafft und erlebt zu haben. Das Leben ist so ne \u00fcberragende Sache. Macht das Beste daraus! Setzt Euch Ziele und erreicht diese!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8211; von Heiko H\u00e4usler &#8211; o3.o7.2o22 Am Sonntag den o3.o7. startete ich zu meinem l\u00e4ngsten Abenteuer im Jahr 2o22. Mit der 14. Startwelle um 7.45 Uhr fiel f\u00fcr mich der Startschuss zum Freiwasserschwimmen im Main-Donau-Kanal. 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