{"id":432,"date":"2014-11-19T17:17:22","date_gmt":"2014-11-19T16:17:22","guid":{"rendered":"http:\/\/lfv-oberholz.de\/cms\/?p=432"},"modified":"2015-02-06T18:28:49","modified_gmt":"2015-02-06T17:28:49","slug":"werdauer-herbstmarathon-2014","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/lfv-oberholz.de\/cms\/werdauer-herbstmarathon-2014\/","title":{"rendered":"Werdauer Herbstmarathon 2014"},"content":{"rendered":"<p>&#8211; von Andreas Gelhaar \u2013<\/p>\n<p>Zum Ende des Laufjahres noch einen Marathon zu machen, meistens ohne Zeitambition, nur so zum austrudeln, das hatte fr\u00fcher mal Tradition in der LVB-Laufgruppe. Eine gute Adresse daf\u00fcr war immer der Herbstmarathon in Werdau, bei dem oft eine kleine Abordnung an den Start ging.<!--more--> Eine sch\u00f6ne Streckenf\u00fchrung fast ausschlie\u00dflich durch Wald mit jedoch nicht ganz einfachem Profil. Zwar keine gro\u00dfen harten Anstiege, aber sich lang hinziehende, leicht ansteigende Passagen, die dann zum Schluss doch schon ganz sch\u00f6n schlauchen. Der Veranstalter gibt zwar keine H\u00f6henmeter an, aber aus dem Streckenprofil ist ganz gut zu entnehmen, dass da schon um die 350 H\u00f6henmeter zusammen kommen und das damit nicht ganz ohne ist. Also keinesfalls eine Bestzeitenstrecke. Eigentlich wollte ich nach der guten Saison aber genau so eine haben. Aber das war nur mit langer Fahrerei m\u00f6glich, dazu hatte ich keine Lust. Also auf nach Werdau und mal schauen was auf dieser Strecke geht. Die letzte Hausnummer stammt aus 2005, da war es eine 3:45-er Zeit, die im Ergebnisprotokoll stand. Die Suche nach weiteren Interessenten f\u00fcr die Veranstaltung schlug zumindest f\u00fcr die Marathondistanz fehl und auch f\u00fcr die halbe Strecke konnte sich fast keiner erw\u00e4rmen. Und so wurde es dann ein gemischtes Frauenteam LVB \/ LFV Oberholz mit Ute H\u00f6hler und Kathleen Fell. Mit von der Partie war noch Volker Pfl\u00fcger, der sich genau 2 Jahre und einen Tag nach seinem Horrorunfall am Stauende auf der Autobahn das erste Mal wieder an der Halbmarathondistanz versuchen wollte. Sein Teampartner Ulf Biermann, als ein Stammgast von Rund um Leipzig bekannt, war wadenm\u00e4\u00dfig gehandicapt und wollte nur ankommen.<br \/>\nDie Hinfahrt weckt kaum Lust auf Laufen, es regnet. Aber dann wird alles gut, zum Start ist es trocken und es bleibt auch so. Mit ca. 8 Grad somit ideale Bedingungen. Punkt um elf geht es los. Da der erste Teil der Strecke immer bergauf geht, besteht auch keine wirkliche Gefahr am Anfang zu \u00fcberziehen. Trotz ruhigen Beginns meckert mein linkes Schienbein wieder mal und ich brauche eine gute Stunde, um das halbwegs heraus zu laufen. Aber die damit verbundene notwendige Zur\u00fcckhaltung hat ja auch sein gutes, siehe die 50 km am Auensee. Als die Halbmarathonis bei km 10 abzweigen bin ich an Volker wieder heran gelaufen und wir verabschieden uns. Die Uhr zeigt eine Zwischenzeit von glatt 55 Minuten an, ganz akzeptabel f\u00fcr die Einrollphase. Das Feld d\u00fcnnt sich gleich m\u00e4chtig aus. Jetzt geht es auf die erste von zwei Runden, die hier im Wald zu laufen sind. Ich f\u00fchle mich gut und es l\u00e4uft sehr gut. Ein paar Kilometer lang habe ich einen L\u00e4ufer aus meiner Altersklasse an meiner Seite, wir harmonieren gut. Als er aber dann, nachdem die erste der beiden Runden geschafft ist, an der Verpflegungsstelle bei km 20 zu sehr bummelt, mache ich allein weiter. Und ob es nun der Gedanke ist einen Konkurrenten aus der Altersklasse abzusch\u00fctteln oder es einfach nur rund l\u00e4uft, jedenfalls lege ich etwas zu und habe alsbald auch die anderen noch vor mir laufenden \u00fcberholt. Und jetzt ist auf den ewig langen Geraden vor mir \u00fcberhaupt keiner mehr zu sehen. Das ist nat\u00fcrlich nicht so gut, wenn man gar kein Ziel mehr im Tunnelblick fokussieren kann. Aber da es topp l\u00e4uft, ist es blo\u00df eine Frage der Zeit, dass ich wieder jemanden sehen, heran laufen und \u00fcberholen kann. Recht gut l\u00e4uft es auf den Passagen bergauf, wobei die Atmung aber jetzt mittlerweile doch schon recht h\u00f6rbar arbeitet. Mein Bergtraining auf la R\u00e9union war somit doch nicht ganz umsonst. Die Streckenmarkierung wird aller 5 km auf kleinen am Boden aufgestellten Schildern angezeigt. Wenn man nicht aufpasst, kann man die schon mal schnell \u00fcbersehen. Als es dann nach km 26 von Drei L\u00e4rchen die 2,5 km bergauf geht bin ich auch der Meinung das 30er Schild bestimmt \u00fcbersehen zu haben. Irrtum, es kommt dann noch, als ich glaube schon ein St\u00fcck weiter zu sein. Daf\u00fcr ist das 35er fr\u00fcher als erwartet da. Mittlerweile stellt sich heraus, dass die dreiviertel Hose vielleicht doch nicht so gut war. Es zuckt einige Male recht heftig in der Wadenmuskulatur. Aber nicht so, dass ich das Tempo heraus nehmen muss. Ich treffe Kathleen und dann auch noch Ulf, der, wie geplant, ganz ruhig nur auf Ankommen unterwegs ist. Der R\u00fcckweg aus dem Wald in Richtung Ziel hat noch ein paar kleine Anstiege parat, die zu diesem Zeitpunkt doch recht giftig sind und den bisher sch\u00f6nen Laufrhythmus st\u00f6ren. Aber dann ist auch das geschafft und es rollt bergab gen Ziel. Nur die letzten Meter muss man dann noch mal ein St\u00fcck aufw\u00e4rts und dann habe ich es im Kasten. Und das in einer f\u00fcr diese Strecke heute nicht f\u00fcr m\u00f6glich gehaltenen Zeit von 3:39:05 h, was w\u00e4re da vielleicht auf einer flachen Strecke drin gewesen \u2026.? Sch\u00f6ner Nebeneffekt, die zweite H\u00e4lfte laufe ich 5 Minuten schneller als die erste &#8211; also alles richtig gemacht. Die Zeit ist auch einen dritten Platz in der M55 wert. Ein genialer Abschluss dieses guten Laufjahres 2014.<br \/>\nAuch die anderen Mitstreiter sind recht zufrieden. Volker nach seinem &#8222;zweiten Geburtstag&#8220; mit einem Wiedereinstieg von 1:52:12 h auf jeden Fall. Ulf h\u00e4tte gar nicht gedacht, dass er durchlaufen kann und hat den bei jedem Schritt auftretenden Stich in die Wade stoisch ignoriert. Insofern relativiert sich seine Zeit von 1:53:35 h doch ganz erheblich. Ute ist mit 1:45:21 h die schnellste von uns. Sie h\u00e4tte auch den Ganzen laufen k\u00f6nnen und damit locker ihre Altersklasse gewonnen. Nur Kathleen hadert mit ihrer Zeit von 1:54:36 h etwas. Sie hoffte doch, etwas schneller zu sein. Die &#8222;Leipzig-M\u00e4dels&#8220; belegen den 5. Platz in der Wertung der Frauenteams. Alles in allem eine, wie auch fr\u00fcher schon, sch\u00f6ne und liebevoll organisierte Veranstaltung. Und das traditionelle Werdauer-Waldlauf-Handtuch gibt es auch immer noch f\u00fcr die Finisher. Auch bei den Preisen f\u00fcr die sch\u00f6n zelebrierte Siegerehrung ist der Veranstalter voll auf der H\u00f6he, es gibt f\u00fcr die M\u00e4nner ein four pack Bier und f\u00fcr die M\u00e4dels eine Flasche Sekt.<\/p>\n<p>Andreas Gelhaar<\/p>\n<p><strong>Redaktioneller Nachtrag<\/strong><\/p>\n<p>Neben Kathleen und Volker waren weitere Oberholzer beim Werdauer Herbst-Marathon aktiv. Antje M\u00fcller lief wie Autor Andreas Gelhaar die volle Distanz, Ren\u00e9 Schumann und Daniel Folkers teilten sich jeweils mit anderen die Strecke in der Sonderwertung Paarmarathon (zweimal Halbmarathon).<\/p>\n<p>Die LFV-Ergebnisse lauten wie folgt:<\/p>\n<p>Marathon<br \/>\n2. Platz in der AK W40 f\u00fcr Antje M\u00fcller, 34. Platz gesamt, 3:29:49 h<\/p>\n<p>Paarmarathon<br \/>\n5. Platz Frauenteams f\u00fcr die \u201eLeipzig M\u00e4dels\u201c, 3:39:57 h<br \/>\nUte K\u00f6hler 1:45:21 h + Kathleen Fell 1:54:36 h,<br \/>\n10. Platz Gemischte Teams f\u00fcr die \u201eDaylight-Finisher\u201c, 3:33:40 h<br \/>\nRen\u00e9 Schumann 1:36:53 h + Katarina Abt 1:56:47 h,<\/p>\n<p>21. Platz M\u00e4nnerteams f\u00fcr \u201eLauftraining.com Senioren 1\u201c, 3:23:26 h<br \/>\nDaniel Folkers 1:36:30 h + Christian Polster 1:46:56 h,<br \/>\n34. Platz M\u00e4nnerteams f\u00fcr die \u201eOberholzer Schlammspringer\u201c, 3:45:47 h<br \/>\nVolker Pfl\u00fcger 1:52:12 h + Ulf Biermann 1:53:35 h<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8211; von Andreas Gelhaar \u2013 Zum Ende des Laufjahres noch einen Marathon zu machen, meistens ohne Zeitambition, nur so zum austrudeln, das hatte fr\u00fcher mal Tradition in der LVB-Laufgruppe. Eine gute Adresse daf\u00fcr war immer der Herbstmarathon in Werdau, bei &hellip; <a href=\"https:\/\/lfv-oberholz.de\/cms\/werdauer-herbstmarathon-2014\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":6,"featured_media":449,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"pgc_sgb_lightbox_settings":"","footnotes":""},"categories":[1,5],"tags":[],"class_list":["post-432","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-allgemein","category-leichtathletik"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/lfv-oberholz.de\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/432","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/lfv-oberholz.de\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/lfv-oberholz.de\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/lfv-oberholz.de\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/users\/6"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/lfv-oberholz.de\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=432"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/lfv-oberholz.de\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/432\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/lfv-oberholz.de\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/media\/449"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/lfv-oberholz.de\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=432"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/lfv-oberholz.de\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=432"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/lfv-oberholz.de\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=432"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}