48. Kyffhäuser Berglauf am 18. April

 – von Patrick Herfurth –

Beim 48. Kyffhäuser Berglauf gingen Alexander Malorny, Christian Gretzke und ich (Patrick) über die Marathonstrecke mit rund 800 Höhenmetern an den Start.

Relativ zeitig vor Ort angekommen, nutzten wir die Zeit, um uns in Ruhe auf den Lauf einzustimmen. Während wir, Christian und ich, uns noch nachmeldeten, wurde bereits das Gelände erkundet und die besondere Atmosphäre rund um die Veranstaltung aufgenommen. Nach dem Abholen der Startunterlagen ging es noch einmal zurück zum Auto, wo Umziehen und Aufwärmen auf dem Programm standen.
Jeder absolvierte sein individuelles Vorstartprogramm, bevor wir uns gemeinsam im Starterbereich einfanden. Noch ein kurzes Bild, dann standen wir überraschend weit vorne im Starterfeld.


Für einen kurzen Moment setzte ich sogar die spontane Idee um, den Marathon anzuführen. Alex und Christian sammelten mich jedoch kurz darauf wieder ein, sodass wir zunächst gut als 3er-Team zusammenarbeiteten. Bis etwa Kilometer 10 lief es gemeinsam sehr stark, ehe ich aufgrund muskulärer Probleme etwas Tempo herausnehmen musste.

Alex und Christian hielten das Tempo zunächst weiter hoch und bewegten sich bis etwa Kilometer 17 im Top-10-Bereich des Starterfeldes. Ab Kilometer 18 konnte sich Alex etwas lösen und sein eigenes Tempo weitergehen. Christian musste seine Kräfte etwas besser einteilen, da für ihn bereits am Folgetag, dem 19.04.2026, mit dem Leipzig Marathon die nächste Herausforderung anstand.

Die Strecke selbst hatte einiges zu bieten und war gemeinsam mit den Erlebnissen entlang der Strecke wirklich stark umgesetzt. Besonders an den Hotspots sorgten Zuschauer und Helfer für beste Stimmung. Begleitet wurden wir unter anderem von Schalmeienorchester, Feuerwehr und Rittern, was dem Lauf einen ganz besonderen Charakter verlieh.

Die Route führte vorbei am Schiefen Turm von Bad Frankenhausen, anschließend bergauf mit dem Flugfeld zur linken Seite und danach bergab in Richtung Ichstedt. Von dort ging es links weiter Richtung Tilleda, wo die Strecke zunehmend anspruchsvoller und trailiger wurde. Weiter über den Burgberg, wo Ritter den Weg wiesen, führte der Kurs schließlich hinauf zum Kyffhäuser-Denkmal. Nach der Wende ging es wieder zurück – und vor allem bergab. Die Strecke blieb in vielen Abschnitten technisch anspruchsvoll und forderte uns gemeinsam mit den steigenden Temperaturen alles ab. Dennoch war die Stimmung an den Verpflegungspunkten durchgehend hervorragend.

Die letzten sechs Kilometer teilten wir uns die Strecke mit den übrigen Teilnehmenden anderer Distanzen. Vorbei am Panorama Museum ging es technisch bergab zurück in Richtung Stadtkern, wo schließlich das Ziel erreicht wurde. Ein großes Dankeschön geht an die gesamte Organisation, an alle Helferinnen und Helfer sowie an die vielen Menschen, die uns entlang der Strecke unterstützt und angefeuert haben.

Ergebnisse:
Alex – 3:20:59 h | Gesamtplatz 5 | AK Platz 3
Christian – 3:22:11 h | Gesamtplatz 6 | AK Platz 1
Patrick – 3:33:43 h | Gesamtplatz 9 | AK Platz 3

Eine rundum starke Teamleistung bei einem anspruchsvollen und stimmungsvollen
Laufwochenende. IhrEin Jeder konnte stolz auf seine Leistungen sein. Riesengroßer Respekt vor den Ergebnissen. Für die laufende Saison wünschen wir allen weiterhin viel Erfolg.
Sport frei.

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